| Die Geschichte
der Isselhorster Apotheke:
Die Geschichte der Isselhorster
Apotheke begann am 1. Oktober 1896. Wenngleich es sich zunächst
um eine Zweigstelle der Verler Apotheke "Maus" handelte,
so bekam Isselhorst endlich eine am Ort befindliche
Apotheke, die in dem unmittelbar neben der Isselhorster Kirche
befindlichen Gebäude eingerichtet wurde.
Herr Achenbach führte diese Zweigstelle als erster, wurde
aber schon bald von Herrn Schermer abgelöst.
Um die Jahrhundertwende trat Herr Carl Bernhardt seine Nachfolge
an. 1920 entstand aus der Zweigstelle eine eigenständige Apotheke,
die unter dem Namen "Löwen-Apotheke" im Handelsregister
geführt wurde, während sie von der Bevölkerung nach wie vor
mit dem Namen "Apotheke Isselhorst" benannt wurde.
Wegen des geringen Platzangebotes
erbaute Carl Bernhardt 1933 ein Haus an der Haller Straße
neben dem Kriegerdenkmal und richtete dort die Apotheke neu
ein. Nach seinem Tod im Jahre 1942 führten nacheinander Oswald
Herget, Richard Herget und wieder Oswald Herget diese Apotheke.
Herr Walter Pillmeyer, aus dem Ruhrgebiet kommend, übernahm
als junger Apotheker 1970 zunächst als Pächter die Apotheke.
Neue Bestimmungen über die Ausstattung veranlassten ihn, ein
neues Gebäude mit größerem Raumangebot zu errichten. So entstand
1975 ein neues Apothekengebäude an der Isselhorster Straße
dessen damals modernste Einrichtung auch heute noch im Wesentlichen
Bestand hat und sich zu einem vertrauten Teil des Isselhorster
Geschäfts- und Gesundheitswesens entwickelte.
Gleichzeitig entschied sich
Herr Pillmeyer, eine Namensänderung im Sinne der Isselhorster
Bevölkerung vorzunehmen. So wurde die im Handelsregister als
"Löwen-Apotheke" geführte Apotheke zur "Isselhorster-Apotheke"
umbenannt.
Nachdem Herr Pillmeyer Ende 1998 an Herrn Sven Buttler übergeben
hatte, kam durch die zuständigen Behörden etwas Verwirrung
auf: Obwohl er die "Isselhorster-Apotheke" abgemeldet
hatte, wurde er aufgefordert, dieses auch für die "Löwen-Apotheke"
vorzunehmen.
Die Umbenennung war schlichtweg nicht korrekt registriert
worden, was aber schnell geklärt werden konnte.
Vor 103 Jahren war eine Apotheke
noch von einem geheimnisvollen Hauch von Alchemie umgeben.
Das Mischen von Pülverchen, Drehen von Pillen und Rühren von
Salben wurde von jedermann als hoch bestaunenswerte Kunst
und Wissenschaft anerkannt.
Doch die Entwicklung hielt auch in diesem Bereich nicht inne.
Im Laufe der Jahrzehnte entstand ein moderner Betrieb mit
computergestützter Lagerhaltung, Scannerkasse, Möglichkeit
zu elektronischer Kartenzahlung und Internetzugriff auf medizinische
Datenbanken.
Aber all das bedeutet nicht, dass der Mensch nicht nach wie
vor mit seinen Wehwehchen und anderen gesundheitsdienlichen
Fragen für den Apotheker und sein Team mit freundlicher und
ausführlicher Beratung im Mittelpunkt des Apothekenalltages
steht !!
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